17. Juli 2015

Ninjutsu

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In die westliche Welt gelangte Ninjutsu oder Bujinkan Budo Taijutsu, wie es heute genannt wird, in den achtziger Jahren durch die Bemühungen des heutigen Großmeisters Dr. Masaaki Hatsumi. Masaaki Hatsumi ist Großmeister von neun Ryu. Hatsumi-sensei wurde am 2.Dezember 1931 in Noda, Noda Chi, geboren. Er studierte unter anderem Theaterwissenschaften und Chiropraktik. Mit 26 Jahren, nachdem er in diversen anderen Kampfkünsten den schwarzen Gürtel erreicht hatte, kam er mit Ninjutsu in Berührung. Im November 1999 wurde Masaaki Hatsumi der International Culture Award für seine Verdienste um die Kampfkünste durch den japanischen Kaiser verliehen.

Studenten aus aller Welt sind in seinem Dojo in Noda willkommen. Bei unseren Trainingsaufenthalten in Japan 2008 und 2011 konnten wir sein Training besuchen.


Unser Training:

Ninjutsu, oder Bujinkan Budo Taijutsu, ist eine japanische Kampfkunst, die eine weit über tausendjährige Geschichte hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten wurde es nie zu einem Sport abgewandelt und ist somit sehr gut für die Selbstverteidigung geeignet. Anstatt Kraft gegen Kraft oder Schnelligkeit gegen Schnelligkeit einzusetzen, wird der Gegner durch geschickte Technik, auch unter dem Einsatz von Hilfsmitteln überwunden. Hilfsmittel können alle Gegenstände aus dem täglichen Leben wie Jacken, Taschen etc. sein.

Im Zentrum unseres Trainings steht die effektive Verteidigung von sich und anderen. Teil des Trainingsprogramms sind daher neben Schlag-, Tritt- und Griffabwehren auch Verteidigungsmöglichkeiten gegen Angriffe mit Waffen oder von mehreren Gegnern.

Das Alter unserer Trainingsteilnehmer variiert von 16 bis 45 Jahren und ist für beide Geschlechter geeignet. Verlangt werden keine athletischen Höchstleistungen oder überragende körperliche Fitness. Wichtig ist für uns eine gewisse körperliche und geistige Reife sowie die Offenheit sich auf Neues einzulassen.

Die einzelnen Übungen werden genau erklärt und für Fragen und Wünsche sind wir offen, da wir uns als Arbeitsgemeinschaft verstehen und gemeinsam voran kommen wollen.

Im Training legen wir Wert auf eine lockere, aber auch konzentrierte Atmosphäre. Freundlicher und respektvoller Umgang mit dem/der Trainingspartnerin ist für uns selbstverständlich.

Nach dem Aufwärmen arbeiten wir zuerst an unseren Roll- und Falltechniken.

Anschließend folgen meist Partnerübungen mit und ohne Waffen. Meditationsübungen oder auch Theorieinputs zu Themen wie „Erste Hilfe“ oder „Survival“ runden unser Training ab.

Kostenlose Probetrainings sind jederzeit möglich. Es gibt keinen festgelegten „Kursbeginn“, man kann einfach ohne Anmeldung Dienstag oder freitags mit Sportsachen vorbeikommen und mit trainieren.